Neue Projekte und Offshore Aktivitäten bei Brunsbüttel Ports, Präsenz auf globalen Messen, Vermarktung unter Dachmarke „PortS of Hamburg“ angestrebt


Die Hafengruppe Brunsbüttel Ports, ein Unternehmen der SCHRAMM group, ist gut in das Jahr 2011 gestartet. Nach der erfolgreichen Akquisition der Logistik-Großaufträge für Vattenfall Europe und die REpower Systems AG stellt sich auch das reguläre Umschlagsgeschehen in Brunsbüttel im ersten Quartal dieses Jahres positiv dar.
„Für die ersten drei Monate in 2011 können wir erfreuliche Umschlagzahlen für die Brunsbüttel Ports GmbH aufzeigen“, erläutert Frank Schnabel, Geschäftsführer der Brunsbüttel Ports GmbH. So konnte im Vergleich zum ersten Quartal des vorigen Jahres, welches nach dem Wachstum trotz Krise in 2009 auf stabil hohem Niveau blieb, der Umschlag in diesem Jahr in den drei Brunsbütteler Häfen um acht Prozent auf knapp 2,5 Millionen Tonnen gesteigert werden. Für Geschäftsführer Frank Schnabel ein Beleg für die erfolgreiche Ausrichtung des Universalhafens mit den drei Standbeinen Massengut, Flüssiggut und Stückgut. „Diese breite Aufstellung hat uns erfolgreich durch die Krise geführt und wird auch in den nächsten Jahren unsere Leitlinie für weiteres Wachstum sein“, erläutert Schnabel weiter.
Erst im vergangenen Januar konnte Brunsbüttel Ports mit der Unterzeichnung eines fünf plus zwei Jahre laufenden Vertrages über einen Logistikauftrag für Vattenfall Europe einen weiteren wichtigen Kunden akquirieren. Der Vertrag sieht die Versorgung des Kraftwerks Moorburg vor Ort in Hamburg mit jährlich vier Millionen Tonnen Steinkohle sowie die Entsorgung von circa 650.000 Tonnen Reststoffen des Kraftwerks vor. Außerdem steht in Kürze die letzte von insgesamt sechs Verladungen im Offshore-Bereich an: Für die REpower Systems AG werden in Brunsbüttel insgesamt 90 gigantische Windkraftflügel zwischengelagert und verladen. Die Flügel sind für den Offshore-Windpark Ormonde in der irischen See bestimmt.
Ganz oben auf der Agenda des Brunsbütteler Unternehmens steht in den kommenden Monaten neben der Stärkung des Standortes Brunsbüttel vor allem die Vernetzung mit anderen Hafenstandorten an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste im Offshore-Bereich. „Ein wichtiger Baustein unserer Aktivität wird aber auch weiterhin die Vernetzung innerhalb der Metropolregion Hamburg, hier insbesondere die Fortführung der Hafenkooperation Unterelbe mit Hamburg, Cuxhaven und Stade sein“, betont der Geschäftsführer der Brunsbüttel Ports GmbH.
Auch die Signale aus der Wirtschaftsbehörde des neuen Senats der Hansestadt Hamburg seien absolut ermutigend, berichtet Schnabel weiter. So könne man hier weiter mit Unterstützung für die bereits erfolgreich auf den Weg gebrachten Aktivitäten wie z. B. Marketing, Flächenmanagement sowie nautische und technische Genehmigungsfragen rechnen.
Die Brunsbüttel Ports GmbH will sich zudem weiter für die weltweite Vermarktung der Unterelbe Region unter dem Dach der „PortS of Hamburg“ einsetzen. „Dafür, und für die Kooperation von Häfen insgesamt, wollen wir uns auch zukünftig stark machen“, bekräftigt Frank Schnabel.
Weltweit Flagge im Rahmen internationaler Vermarktungsaktivitäten zeigt die Brunsbüttel Ports in diesem Jahr gemeinsam mit Hamburg Hafen Marketing auf verschiedenen Messen – letzte Woche auf der CeMat in Sao Paolo in Brasilien und nach Ostern auf der TransRussia in Moskau. Im Mai folgt die Teilnahme an der transport logistic in München, und eine Woche später die Breakbulk Europe Transportation Conference in Antwerpen, Belgien.
