Hafenkooperation Offshore-Häfen Nordsee Schleswig-Holstein

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Hafenkooperation Offshore-Häfen Nordsee Schleswig-Holstein

Gemeinsam sind wir stärker  - auch der Betreiber des Elbehafens, die Brunsbüttel Ports GmbH, sieht in der Kooperation der neun schleswig-holsteinischen Hafenstandorte einen wichtigen Schritt auf dem notwendigen Weg, sich für den wachsenden Offshore-Windenergie-Markt  erfolgreich in Stellung zu bringen. „Mit diesem Hafenkonzept bieten wir dem Markt eine bisher einmalige Zusammenarbeit von verschiedenen Hafenstandorten für den Offshore-Markt an und sind damit an der Nordsee einen wichtigen Schritt voraus“, ist Frank Schnabel, Geschäftsführer der Brunsbüttel Ports GmbH, überzeugt.

Bei dem Ziel der Kooperation, die genannten Nordseehäfen mit dem Schwerpunkt „Produktion-, Logistik- und Servicehäfen für Offshore Windparks“ enger zu verlinken, nimmt gerade der Elbehafen aus Sicht Schnabels innerhalb dieser Vernetzung eine wichtige Funktion ein. Als erfahrener Hafenbetrieb und Standort innerhalb der Kooperation weist Brunsbüttel entscheidende Vorteile auch für potenzielle Investoren als Basis- und Installationshafen auf. Zum einen ist der Elbehafen ein schwerlastfähiger Tiefseehafen mit genügend Freifläche zur Pufferung und Vorinstallation der Komponenten von Offshore-Windkraftanlagen – ein unabdingbares Kriterium für den Aufbau und die Installation von Offshore-Windparks. Zum anderen verfügt der Brunsbütteler Hafen auch über schwerlastfähige und gut erreichbare Hinterlandanbindungen sowie über kurze Anfahrtswege zu den Offshore-Windfeldern. „Von Brunsbüttel aus können die zur Installation benötigten Komponenten just-in-time zu den Offshore-Windparks verschifft werden“, erläutert Frank Schnabel die konkreten Ideen weiter. Und Brunsbüttel hat sich als geeigneter Basishafen für Jack-up Plattformen bereits im letzten Jahr bewährt.

Vor allem zwei Achsen spielen nicht nur aus Brunsbütteler Sicht eine zentrale Rolle bei der schleswig-holsteinischen Positionierung für das Offshore-Geschäft: die Nähe Brunsbüttels zu Helgoland, das eine strategisch optimale Lage zur Versorgung der Offshore-Windparks im Bereich um Helgoland besitzt. Hier kann sich der Geschäftsführer der Brunsbüttel Ports GmbH eine regelmäßige Verbindung zwischen beiden Häfen vorstellen. Eine andere wichtige Achse verläuft für Schnabel zum neuen Schwerlasthafen Rendsburg-Osterrönfeld, wo sich Windkraftanlagenhersteller ansiedeln und  auch produzieren werden. „Per Shuttle über den Nord-Ostsee-Kanal können beide Häfen miteinander verbunden werden“, sagt Frank Schnabel. In Brunsbüttel werden die Komponenten gesammelt und just in time zu den Offshore-Parks verschifft.     

„Brunsbüttel Ports wird sich mit den für die Offshore-Logistik besonderen Eigenschaften des Elbehafens im Rahmen der Hafenkooperation in Schleswig-Holstein positiv einbringen“, so Geschäftsführer Schnabel.

 

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