Brunsbüttel Ports setzt verstärkt auf den Offshore Markt für Windkraft und
schließt das erste Halbjahr 2011 mit weiterem Wachstum ab
Die Brunsbüttel Ports GmbH, ein Unternehmen der SCHRAMM group, setzt verstärkt
auf die Entwicklung des Offshore Windkraft Marktes und begrüßt die Ankündigung
des Wirtschaftsministers de Jager, Brunsbüttel mit Mitteln des Landes zum Offshore
Basishafen weiter auszubauen. Diese Investition wird Ansiedlungen von
Unternehmen aus dem Offshore Markt nach sich ziehen. Die verstärkte Nachfrage
von Unternehmen aus diesem Bereich nach Flächen und Umschlagsmöglichkeiten
bei der Brunsbüttel Ports direkt und generell am Standort Brunsbüttel untermauert
diese Zuversicht.
Im Rahmen des Erneuerbaren Energien-Gesetzes ist ein massiver Ausbau der
Offshore-Windindustrie in der deutschen Nordsee geplant. Alleine vor der schleswigholsteinischen
Nordseeküste sind sieben Windparks bereits genehmigt. Für die
Errichtung von Offshore-Windparks werden u.a. schwerlastfähige Tiefwasserhäfen
wie Brunsbüttel benötigt.
Neben der Errichtung von Offshore-Windparks wird der Wartungs- und Servicebedarf
über sogenannte Versorgungshäfen, wie z.B. Helgoland erfolgen. Im Rahmen der
Hafenkooperation Offshore-Häfen Nordsee SH wird die gesamte Bandbreite von der
Errichtung bis zum Betrieb der Windkraftanlagen in der Nordsee abgedeckt. Zur
physischen Vernetzung dieser Häfen arbeitet die Offshore-Hafenkooperation in
Schleswig-Holstein eng mit der Brunsbüttel Ports/SCHRAMM group an einem
Shuttle-Konzept mit speziell für diesen Zweck entwickelten Schiffen, welches in den
nächsten Monaten dem Markt vorgestellt wird.
Als Universalhafengruppe hat sich die Brunsbüttel Ports GmbH mit ihren drei Häfen
auch im ersten Halbjahr 2011 weiter positiv entwickelt, berichtet Geschäftsführer
Frank Schnabel. Nach einem Zuwachs von etwa 8 % im ersten Quartal, konnte der
Zuwachs nun auf 14,4 % bei einer Gesamtumschlagsmenge von 5,003 Mio. Tonnen
ausgebaut werden. Erfreulich hieran ist laut Schnabel, dass sich das Wachstum auf
alle Bereiche des Unternehmens erstreckt und somit der Stückgutumschlag, der
Massengutumschlag trockener Güter und der Flüssiggutumschlag insgesamt gut
aufgestellt sind. In den letzten Monaten konnten einige strategische Neukunden für
den Elbehafen gewonnen werden, wie z.B. der Umschlag und Lagerung von bis zu
30.000 Tonnen Winter-Auftausalz für den Norddeutschen Raum. Brunsbüttel Ports
GmbH wird trotz der verstärkten Aktivitäten im Offshore-Bereich auch weiterhin
Universalhafengruppe bleiben und diesen breiten Wachstumskurs am Standort
Brunsbüttel und an anderen Standorten fortsetzten.
Um den Kernstandort Brunsbüttel und insbesondere den privat geführten Elbehafen
weiter für die Zukunft fit zu machen, plant die SCHRAMM group, in den nächsten 3
Jahren über 20 Mio. Euro in die bestehende Infrastruktur des Elbehafens und zum
Teil in die Umschlagsgeräte zu investieren. Diese privatwirtschaftlichen Investitionen
von Brunsbüttel Ports in die bestehenden Anlagen sind Teil der Verantwortung,
welche die SCHRAMM group mit der Privatisierung der Häfen vor 10 Jahren
übernommen hat. Vor dem Hintergrund eines soliden Basisgeschäftes und
potentiellen Wachstumsmöglichkeiten als Universalhafen sichern diese Investitionen
die Zukunftsfähigkeit des Elbehafens und damit auch einen wesentlichen Teil der
positiven Entwicklung des Industriestandortes Brunsbüttel für die nächsten 40 Jahre.




